Ernährung mit oder ohne Fleisch?

Fleischkonsum reduzieren oder ganz einstellen

Willkommen auf veggieeat.de
Auf der Website veggieeat finden Sie viele allgemeine Informationen über alternative Möglichkeiten, um in der täglichen Ernährung auf Fleisch zu verzichten bzw. den bisherigen Fleischkonsum einzuschränken sowie auch diverse Informationen über die vegetarische Ernährung und die vegane Ernährungsweise sowie über Flexitarier, die sogenannten Teilzeitvegetarier. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbestimmungen für den Gebrauch dieser Website.
Informationen & Tipps
Sie finden auf veggieeat.de verschiedene Einkaufstipps, Online-Shops für vegetarisch-vegane Produkte, ebenso einige Rezepte und Zubereitungstipps für vegetarisch-vegane Menüs sowie Tipps für Veggie Restaurants in Rostock. Vor allem werden auf veggieeat.de aber auch die Gründe aufgezeigt, warum jeder von uns seinen Fleischkonsum einschränken sollte - unserer Gesundheit, der Umwelt und insbesondere den Tieren zuliebe.
Werbung

Gute Gründe für Ernährung ohne Fleisch

Ethisch-moralische Gründe
Was wir leider allzu oft vergessen, Tiere sind auf diesem Planeten unsere Mitlebewesen, und sie rufen seit Jahren um Hilfe, es sind so fürchterlich laute Schreie über das ihnen tagtäglich angetane Leid, über all die qualvollen Schmerzen bis hin zu letztlich angsterfüllten Todesschreien, so dass dies jeder von uns endlich wahrnehmen, nicht mehr weghören und wegschauen sollte. Fleischessen ist in Zeiten von Schlachtfabriken zu einer ethischen Frage geworden.
Gesundheitliche Gründe
Zu viel Fleisch ist ungesund. Der Verzehr von Fleisch kann auch aus gesundheitlicher Sicht komplett aufgegeben werden. Denn der Mensch lebt nicht mehr in der Steinzeit und nicht mehr in Höhlen, wo die Bedingungen für sein Überleben noch andere waren... Es gibt genügend gute Gründe und überzeugende Argumente, um sich fleischlos zu ernähren oder zumindest den eigenen Fleischkonsum innerhalb der Ernährung zu reduzieren.
Werbung

Dass ein zu hoher Verzehr tierischer Lebensmittel sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, ist hinlänglich bekannt. Jedoch sprechen auch ethische und ökologische sowie ökonomische Gründe dafür, in der Ernährung mehr und mehr auf Fleisch zu verzichten. Zur industriellen Fleischproduktion erfolgt Massentierhaltung oftmals auf engstem Raum und unter grausamsten Bedingungen, Qualzucht, Zwangsernährung und Mast mit zum Teil gentechnisch veränderten und auch toxisch belasteten Futtermitteln, permanente Verabreichung von Antibiotika, Wachstumshormonen, Sexualhormonen und anderer Medikamente, das Entstehen multiresistenter Keime, die letztlich auch den Menschen bedrohen. Hinzu kommt die unwürdige und häufig zutiefst grauenvolle Behandlung von Tieren bei Tiertransporten und in Schlachthöfen.

Sir Paul McCartney: »Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wären alle Menschen Vegetarier.»

Die Tiere leiden extrem und haben Ängste, und sie schütten bei körperlichen Anstrengungen, bei starken Schmerzen, bei Angst und bei Schädigungen des Körpers Stresshormone aus. Diese gelangen beim Verzehr von Fleisch in den Kreislauf des Menschen. Das kann auch für uns Menschen weder gesund, noch gut sein! Eine vegetarische Ernährung würde sich zudem deutlich weniger schädigend auf das Klima auswirken als die bislang zumeist noch übliche Fleischkost. Der Ausstoß von Methan und anderen Gasen der Wiederkäuer, wie z.B. von Rindern, wirkt sich insgesamt gleichermaßen klimaschädigend aus wie beispielsweise der gesamte Autoverkehr. Auch werden riesige Mengen Gülle erzeugt und in die Umwelt ausgebracht, was der Umwelt schadet.

Tiere essen?

Es muss nicht immer Fleisch sein

Denn was essen wir da eigentlich?

Abgesehen von ethisch-moralischen Bedenken, wir essen auch all das, was in der Massentierhaltung dem Futter bzw. den Tieren selbst verabreicht wird, wie u.a. Adrenaline, Apomorphine, Histamine, der Fütterung beigegebene Pharmazeutika, Wachstums-Hormone, künstliche Brunfthormone, Hydrocortisone, krebserregende Stilbene, Betablocker, Antibiotika, Östrogene, synthetische Vitamine und diverse Beruhigungsmittel. Denn all das geht bei der Schlachtung wohl kaum verloren und landet somit letztlich auch auf unserem Teller...

Zwar ist innerhalb der EU geregelt, welche Substanzen für die Futtermittelherstellung und Tiermast verwendet werden dürfen, jedoch gab es immer wieder Missbrauch, Unfälle, Skandale mit Ekelfleisch und Hormonfleischskandale. In den USA ist die Behandlung mit Hormonen zur Rindermast gestattet. Das Freihandelsabkommen (TTIP-Abkommen - Transatlantic Trade and Investment Partnership) könnte künftig bedeuten, dass in Europa und somit auch in Deutschland der Einsatz von Hormonen zur Mast ebenso erlaubt werden könnte. Experten warnen seit langem, dass Hormonfleisch auf gar keinen Fall gesund ist.

Auch wird vor Klonfleisch gewarnt, da es bereits Indizien für einen weltweiten Handel mit dem Zuchtmaterial von geklonten Tieren gibt. In den USA ist seit 2008 das Fleisch und die Milch geklonter Tiere zugelassen. In Deutschland ist das Klonen von Tieren verboten, jedoch dürfen Produkte von Nachkommen geklonter Tiere sowie Zuchtmaterial ohne Beschränkung und Kennzeichnung importiert werden. Landet das Fleisch von gentechnisch optimierten Tieren in nächster Zukunft auf dem Teller der Verbraucher? Was für Folgen hätte der Verzehr von Klonfleisch für die Gesundheit? Kann der fleischessende Verbraucher überhaupt noch feststellen, woher das Fleisch stammt? Schon jetzt sind in Hackfleisch teilweise derart viele Fleischsorten enthalten, dass die Herkunft des Fleisches über die Kennzeichnungspflicht kaum noch feststellbar ist.

Auch Klonen bedeutet für Tiere Leid und Qual. Kälber von geklonten Kühen leiden an Missbildungen und Organschäden oder an Immunschwäche; viele Tiere überleben dies nicht. Über 90% der geklonten Tiere sterben, und dies zumeist schon im Mutterleib oder kurz nach der Geburt. Bei einer technisch erschaffenen Massenproduktion entsteht ein noch höheres Ausmaß an Tierverlusten und Tierleiden, als dies ohne hin schon in der Massentierhaltung der traurige Alltag ist.

Das eigene Essverhalten überdenken

Es ist für die Tiere ein erbärmliches Leben voller Qualen bis hin zur Tötung. Massentierhaltung ist dabei die extrem grausamste Art der Tieraufzucht. Das qualvolle Leben der Tiere, diverse Tierseuchen, Hormonfleisch-Skandale, Gammelfleischskandale, keimverseuchte Fleischprodukte etc., gesundheitliche, ethische und ökologische Aspekte - das alles insgesamt sind überzeugende Argumente, um das eigene Essverhalten zu überdenken. Denn es gibt alternative Möglichkeiten zur Ernährung. Jeder von uns kann und sollte seinen Fleischkonsum reduzieren. Lesen Sie nachfolgend mehr über Vegetarier und ihre Ernährungsform...

Mehr lesen


Werbung

Natur